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Apr
2015

  • 2015 Woche 12
    2015 Woche 12

    Luca Sapio & The Dark Shadows - Everyday Is Gonna Be The Day

    Die zweite Platte von LUCA SAPIO ist mindestens genauso grandiosgeworden wie die erste , "WHO KNOWS", von vor zwei Jahren.

    Wieder hat er in New York analog aufgenommen, mit dem bewährten DAPTONE ProduzentenThomas Brenneck, für SHARON JONES und auch für PAUL WELER durfte erschon mal als Vorgruppe spielen.

    Coole Anzüge, coole Frisur, coolePlattensammlung - könnte fast schon alles ein bißchen zu sehr auf "Vintage" gestylt sein... atmet dann aber doch Authentizität und echte Liebe zum 70er Soul.

    Hier nachzuhören!

  • 2015 Woche 11
    2015 Woche 11

    Dr. John - In The Right Place

    Dr. John Montaigne- das war eigentlich ein Hoodoo Zauberer im New Orleans des 19.Jahrhunderts. Der Pianist Mac Rebennack wollte 1967 mit einem neuen Projekt die Musik und Kultur seiner Heimatstadt feiern, ein Album aufnehmen und eine Bühnenshow kreieren und wählte als Namen für den Sänger seines Vorhabens „Dr. John“. Den Part sollte eigentlich jemand anderes übernehmen, der aber kurzfristig absprang und so wurde Mac plötzlich selbst zum Frontmann seines Projektes.

    In den nächsten 8 Jahren trat, trat Dr. John dann in opulenten und farbenprächtigen Mardi Gras Kostümen auf, spielte in seinen Bühnenshows mit Voodoo und Hoodoo Elementen und nahm jährlich ein neues Album auf. Das populärste davon heißt „In The Right Place“ und erschien im März 1973.

    „In The Right Place“ enthält Dr. Johns erfolgreichsten Song “Right Place Wrong Time” und ist gerade endlich wieder im Original Doppelklappcover erschienen. Das Artwork stammt von Flournoy Holmes, der auch schon für die Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd, Willie Nelson und viele andere Cover schuf. Dr. John sagt über ihn: „Seine Kunst erweitert die Grenzen meiner Realität.“

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  • 2015 Woche 10
    2015 Woche 10

    Swamp Dogg - The White Man Made Me Do It

    Jerry Williams hat seine erste Platte mit 12 Jahren aufgenommen – und das war 1954! 60 Jahre im Musikgeschäft – und kaum einer kennt ihn. „Swamp Dogg“ hat er sich 1970 getauft, und seitdem 10 Platten unter diesem Namen aufgenommen. Immer mit seinem sehr speziellen Sinn für Humor und einem paar der absurdesten Plattencover der Musikgeschichte.

    Vor ein paar Jahren hat das ALIVE-Label mehrere seiner klassischen Alben ( allen voran „TOTAL DESTRUCTION TO YOUR MIND“ ) wieder aufgelegt – und bringt jetzt auch die aktuelle Platte als Vinyl raus. Und immer noch lohnt es sich „the Dogg“ auch richtig zuzuhören, da sind nicht nur die klassischen Southern Soul Bläsersätze – da sind zwischendrin auch spannende Texte über z.B . rassistische Geschichtsschreibung.

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  • 2015 Woche 9
    2015 Woche 9

    Curtis Harding - Soul Power

    Musik hat im Leben von Curtis Harding schon von Kindesbeinen an eine wichtige Rolle gespielt. Er sang mit seiner Mutter in einem Gospelchor, der auch gerne auf Tour ging. Schon als Teenager zog es ihn nach Atlanta, Georgia und er wurde Teil der dortigen Musikszene. Er arbeitete mit Outkast und Cee-Lo Green zusammen und schloss Freundschaft mit Cole Alexander von den Black Lips. Dennoch dauerte es bis er 34 Jahre alt war, dass er ein eigenes Album aufnehmen konnte.

    Sein Debut „Soul Power“ erschien im Januar bei uns, und es ist genau das: ein kraftvolles Soulalbum mit jeder Menge Rock Reverenzen und Blues, Gospel & Funk Wurzeln. Jack White lud ihn als Support auf seine letzte Tour ein und Iggy Pop lobte sein Album in den höchsten Tönen. Am Montag spielt er mit seiner Band im Berliner Lido.

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