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May
2015

  • 2015 Woche 21
    2015 Woche 21

    Creedence Clearwater Revival - Cosmo's Factory

    Die Karriere von Creedence Clearwater Revival war kurz, aber enorm erfolgreich. Die Band um John Fogerty hatte in 2 Jahren 5 Alben herausgebracht und jedes davon erreichte Platinstatus in den USA.

    „Cosmo’s Factory“ – das 5. Album – wurde zum erfolgreichsten der Band aus der Bay Area von San Francisco. Schlagzeuger Doug „Cosmo“ Clifford hatte die verschiedenen Proberäume der Band immer als „Factory“ bezeichnet, weil John Fogerty darauf bestand, dass „CCR“, wenn man nicht gerade auf Tour war, hart im Studio arbeitete und so entschied man sich dafür dem Album diesen Titel zu geben.

    Fast alle der von John Fogerty geschriebenen Songs waren, bevor „Cosmo’s Factory“ im Juli 1970 erschien, schon erfolgreiche Singles in den US Charts gewesen und trotzdem verkaufte sich das Album in den USA 4 Millionen mal und das lag auch daran, dass CCR sich trauten eine 11 minütige Coverversion des Motown Klassikers „I Heard It Through The Grapevine“ zu spielen und auch der Opener „Ramble Tamble“ über 7 Minuten lang geriet. „Cosmo’s Factory“ schaffte es dadurch sogar bis auf Platz 11 der R&B Charts, was ansonsten nur wenigen weißen Bands gelang.

    Hier nachzuhören!

  • 2015 Woche 20
    2015 Woche 20

    Hindi Zahra - Homeland

    Das zweite Album der französisch-marokkanische Sängerin: 5 Jahre nach HANDMADE folgt HOMELAND. Mit 15 Jahren zog Hindi Zahra von Marokko nach Paris, für dieses Album hat sie sich für ein Jahr nach Marrakesch zurückgezogen, um da mit dem marokkanische Percussionisten Rhani Krija an den Songs für dieses Album zu arbeiten. (Der lebt mittlerweile in Köln und arbeitet mit Holger Czukay.)

    Gesungen wird hauptsächlich auf Englisch, zwischendurch auch Französisch oder Berber. Die exotischen Percussion-Instrumente sind nicht nur nordafrikanisch, sondern können auch Indien oder Kuba kommen.

    „Weltmusik“ also – die aber so gar nicht handgestrickte Pullover und selbstgedrehte Zigaretten atmet, sonder jazzige kosmopolitische Eleganz. Irgendwo zwischen Billie Holiday, Sade und Portishead.

    Hier nachzuhören!

  • 2015 Woche 19
    2015 Woche 19

    Bruce Springsteen - Nebraska

    “Nebraska” -Bruce Springsteens 6. Album - erschien 1982 als Nachfolger seines ersten No.1 Albums “The River”. Eigentlich sollte es „Jan. 3, 1982“ heißen, denn an diesem Tag hatte Springsteen es fast komplett und nur zusammen mit seinem damaligen Gitarrentechniker Mike Batlan zuhause auf einem Vier-Spur Kassettenrecorder aufgenommen.

     

    Diese Aufnahmen als das neue Album eines angehenden Superstars zu veröffentlichen, war eine sehr riskante Entscheidung, zumal fast alle Songs von Toten, Gewalt und Depression handelten. „Nebraska“ sollte dann auch zum bis dahin am schlechtesten verkauften Springsteen Album werden. Und doch gilt es heute als Meilenstein der Popgeschichte. Die Songs darauf wurden unzählige Male gecovert – von Johnny Cash, den Cowboy Junkies, Steve Earle und vielen anderen. Im Jahr 2000 erschien dann sogar ein Tribute Album auf Sub Pop, das sich nur den Songs dieses Klassikers widmete.

     

    Springsteens nächstes Album wurde dann „Born In The U.S.A.“, das zu einem der am besten verkauften Longplayer aller Zeiten wurde.

    Nun ist das Album nach zwei Jahrzehnten zum „Record Store Day“ endlich wieder auf Vinyl erhältlich.

    Hier nachzuhören!

  • 2015 Woche 18
    2015 Woche 18

    Natalie Prass  - s/t

    Angefangen hat Natalie Prass ihre musikalische Karriere als Keyboarderin von Jenny Lewis , und ihr Debütalbum produziert hat Matthew E. White, auf dessen SPACEBOMB Label die Platte dann auch erschienen ist. Das steckt den Rahmen ganz gut ab, und wer mit den beiden was anfangen kann, sollte sich auch diese Platte mal anhören. Zu ihren Fans gehört außerdem Ryan Adams, mit dem sie im Moment auf Tour ist – und der dann sogar Ihre Songs covert...(im Kleid).

    Die beste Beschreibung von Natalies Stimme ist die einer „emanzipierten Walt Disney Prinzessin“ – es hilft, wenn der Hörer keine Kitsch-und Musical-Allergie hat und bereit ist, sich auf einer sehr femininen Kosmos einzulassen.

    Hier nachzuhören!