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Mar
2015

  • 2015 Woche 10
    2015 Woche 10

    Swamp Dogg - The White Man Made Me Do It

    Jerry Williams hat seine erste Platte mit 12 Jahren aufgenommen – und das war 1954! 60 Jahre im Musikgeschäft – und kaum einer kennt ihn. „Swamp Dogg“ hat er sich 1970 getauft, und seitdem 10 Platten unter diesem Namen aufgenommen. Immer mit seinem sehr speziellen Sinn für Humor und einem paar der absurdesten Plattencover der Musikgeschichte.

    Vor ein paar Jahren hat das ALIVE-Label mehrere seiner klassischen Alben ( allen voran „TOTAL DESTRUCTION TO YOUR MIND“ ) wieder aufgelegt – und bringt jetzt auch die aktuelle Platte als Vinyl raus. Und immer noch lohnt es sich „the Dogg“ auch richtig zuzuhören, da sind nicht nur die klassischen Southern Soul Bläsersätze – da sind zwischendrin auch spannende Texte über z.B . rassistische Geschichtsschreibung.

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  • 2015 Woche 9
    2015 Woche 9

    Curtis Harding - Soul Power

    Musik hat im Leben von Curtis Harding schon von Kindesbeinen an eine wichtige Rolle gespielt. Er sang mit seiner Mutter in einem Gospelchor, der auch gerne auf Tour ging. Schon als Teenager zog es ihn nach Atlanta, Georgia und er wurde Teil der dortigen Musikszene. Er arbeitete mit Outkast und Cee-Lo Green zusammen und schloss Freundschaft mit Cole Alexander von den Black Lips. Dennoch dauerte es bis er 34 Jahre alt war, dass er ein eigenes Album aufnehmen konnte.

    Sein Debut „Soul Power“ erschien im Januar bei uns, und es ist genau das: ein kraftvolles Soulalbum mit jeder Menge Rock Reverenzen und Blues, Gospel & Funk Wurzeln. Jack White lud ihn als Support auf seine letzte Tour ein und Iggy Pop lobte sein Album in den höchsten Tönen. Am Montag spielt er mit seiner Band im Berliner Lido.

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  • 2015 Woche 8
    2015 Woche 8

    Asa - Bed Of Stone

    BED OF STONE ist Asas dritte Platte, und Asa ist sowas wie das französische Vorbild von Y’akoto - eine Kosmopolitin mit afrikanischen Wurzeln. Geboren in Paris, aufgewachsen in Lagos, fließend in drei Sprachen, die Songs meist in Englisch, teils in Yorouba. Genauso beeinflusst von Aretha Franklin wie von Angelique Kidjo. Wer mal sehen will, wie hip das aussehen kann, kann sich Asas Clip zu „Why can’t we all he happy?“ auf youtube ansehen. Viele Probleme dieser Welt anzusprechen – und dabei nie in Depressivität oder Besserwisserei abzurutschen, die gute Laune und den Dancebeat zu behalten, nicht trotzdem, sondern deshalb.

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  • 2015 Woche 7
    2015 Woche 7

    Adrian Crowley - Some Blue Morning

    Schon vor zehn Jahren hat Ryan Adams über den irisch/maltesichen Sänger Adrian Crowley gesagt: “Er ist der beste Songwriter, von dem noch nie jemand gehört hat.“ Mittlerweile ist Mann mit der samtenen Stimme bei Album Nummer sieben angelangt und immer noch ein Geheimtipp. Sein neues Album „Some Velvet Morning“ brachte ihm zu Recht Vergleiche zu Leonard Cohen, Bill Callahan & Nick Cave’s Balladen ein.

    Aufgenommen wurde es in Crowleys Heimatstadt Dublin mit opulenten Streicherarrangements und der gesanglichen Unterstützung von Katie Kim.

    Die wird heute Abend auch das Vorprogramm von Adrian Crowleys Konzert im „Monarch“ bestreiten und anschließend auch gemeinsam mit ihm auf der Bühne stehen.

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