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Nov
2014

  • 2014 Woche 48
    2014 Woche 48

    Jolie Holland - Wine Dark Sea

    Da trifft dann Texas auf New York, die Künstlerin aus der „Alternative Country“ Schublade jetzt mit Jazz Musikern, gerne mal mit 4 Gitarren gleichzeitig.

    Jolie Holland hat sich getraut, nicht einfach weiter ihre Fans mit den Klängen zu bedienen, die sie von ihr gewohnt sind, sondern hat ihren Blues „de-konstruiert“, Tom Waits lässt grüßen (und ist auch ein Fan).

    Hier nachzuhören!

  • 2014 Woche 47
    2014 Woche 47

    Steve Gunn - Way Out Weather

    Fingerpicking Gitarristen sind Nerds. Auch Steve Gunn hat kein Problem damit, sich als solchen zu bezeichnen. Angefangen hatte er Anfang der Neunziger zwar in einer Punkband, aber als er Jazz, Blues und Country für sich entdeckte, vergrub er sich jahrelang in sein Apartment in Brooklyn und lernte mit Hilfe von VHS Tapes das Fingerpicking. Irgendwann war er so gut, dass auch die Gitarrenlegenden Michael Chapman und Michael Rose mit ihm spielten und Kurt Vile ihn zum Gitarristen seiner Band „The Violators“ machte.

    „Way Out Weather“ ist Steve Gunns 10. eigenes Album und das Erste, das seine Transformation zum kompetenten Bandleader, Songschreiber und Sänger abschließt. Man hört darauf sowohl die Einflüsse seiner Helden Skip James und John Fahey, als auch die der New Yorker Legenden Velvet Underground und Televison und doch ist „Way Out Weather“ ein Album, das einen völlig eigenen Charakter hat. Das britische MOJO Magazin war davon so begeistert, dass es die Höchstwertung 5 Sterne vergab.

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  • 2014 Woche 46
    2014 Woche 46

    Jah Wobble & PJ Higgins - Inspiration

    Fast 35 Jahre ist das her, dass John Lydon Jah Wobble bei PIL rausgeschmissen hat, und der seine erste Solo-Platte veröffentlicht hat...

     Seitdem gab es das ein oder andere Dutzend Veröffentlichungen in den unterschiedlichsten Genres zwischen Ambient, Dance und World Music.

     Und auf einmal hört sich das neue Album mit PJ Higgins so an, als ob es fast nahtlos an den White Reggae/Dub von „BETRAYAL“ anschließen würde.

    Nur dass es als Bonus auch noch eine tolle Stimme zu den Bassläufen gibt.

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  • 2014 Woche 45
    2014 Woche 45

    Maggie Björklund - Shaken

    Italowestern und die Weiten des amerikanischen Westens – das ist die Sehnsuchtswelt der dänischen Pedal Steel Gitarristin Maggie Björklund. Diese Obsession hat sie schon mit vielen Musikern zusammengebracht: sie sang mit Mark Lanegan, John Convertino & Joey Burns von Calexico haben ihr auf ihrem Debutalbum 2011 geholfen, Jack White lud sie auf Tour ein und sie spielt auf seinem aktuellen Album „Lazaretto“.

    Für Maggie Björklunds eigenes zweites Album lud sie sich John Parish als Produzenten ein, Jim Barr von Portishead spielt den Bass, John Convertino ist wieder an den Drums mit dabei und Kurt Wagner von Lampchop schaute für ein Duett mit Maggie vorbei.

    „Shaken“ ist ein Album geworden, das zur Hälfte aus intensiven und opulenten Instrumentals besteht und sich in den gesungenen Songs mit Themen der Zerbrochenheit, persönlichem Verlust und der dunklen Seite des Herzens beschäftigt. Der perfekte Soundtrack für den kommenden November.

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